Abholzung war nicht die Ursache für den Kollaps von Cahokia

Was auch immer die Bewohner dazu veranlasste, Cahokia zu verlassen: Es lag nicht daran, dass sie zu viele Bäume fällten. Dies zeigen neue Forschungen der Washington University in St. Louis. Augsrabungen und Analysen von Sedimentkernen wurden durchgeführt, um eine hartnäckige Theorie über den Zusammenbruch von Cahokia zu testen, der präkolumbischen Indianerstadt im Südwesten von Illinois, die einst mehr als 15.000 Menschen beherbergte. Cahokia gilt als das Hauptzentrum der Mississippi-Kultur und war die größte präkolumbische Stadt nördlich von Mexiko. Sie befand sich unweit vom heutigen St. Louis. […] weiter

Frühe Hirten in Zentralasien

Schafe und andere Nutztiere bilden heute entlang der Gebirgszüge Tian Shan und Alay in Zentralasien das Rückgrat der Wirtschaft. Doch obwohl die Wanderungsbewegungen ihrer Vorfahren dazu beitrugen, die großen Handelsnetze der Seidenstraße zu formen, ging man bislang davon aus, dass domestizierte Tiere erst relativ spät in diese Region gelangten. Eine neue Studie, die am 8. April in Nature: Human Behavior erscheint, zeigt, dass die Wurzeln der Domestizierung von Tieren in Zentralasien mindestens 8.000 Jahre zurückreichen. Damit ist die Region eine der ältesten kontinuierlich bewohnten Hirtenlandschaften der Welt. […] weiter

Eine außergewöhnliche Entdeckung: die ägyptische Stadt „Der Aufstieg Atons”

Das ägyptische Ministry of Antiquities & Tourism hat eine außergewöhnliche Entdeckung bekannt gegeben. Die von Zahi Hawass geleitete ägyptische Mission hat die Stadt „Aufstieg Atons“ (Rise of Aten) gefunden, eine 3400 Jahre alte Stadt, die unter dem Sand der Westbank von Luxor verborgen lag. Ihre Existenz sei zwar schon bekannt gewesen, der genaue Ort jedoch nicht. Die von Hawass "Lost Golden City" genannte Stadt wurde von Amenhotep III. gegründet. Die Ausgrabungen und Forschungen in dem Gebiet sind noch im vollen Gange, und die Mission erwartet den Fund unberührter Gräber “voller Schätze”, wie Hawass seinen Bericht abschließt. […] weiter

Neue Studie zu Belästigungen in der Archäologie

Die Stanford-Archäologin Barbara Voss prangert den jahrzehntelang weit verbreiteten Missbrauch und das Fehlverhalten in der Disziplin der Archäologie an und bietet evidenzbasierte Lösungen, um Belästigungen zu stoppen, bevor sie beginnen. […] weiter

Der Mensch war zwei Millionen Jahre lang ein Spitzenprädator

Die bisherige Forschungsmeinung zu den Anfängen der Menschen sieht unsere Vorfahren als Jäger und Sammler. Dieses Modell stammt jedoch von Jäger und Sammler Gruppen aus dem 20. Jahrhundert. Eine neue Theorie, die als Grundlage den menschlichen Körper und seine Körperstruktur von heute als Grundlage nimmt, kommt auf den Schluss, dass der Mensch eine lange Zeit bevor er Allesfresser wurde, als Spitzenprädator lebte. […] weiter

Pharaohs’ Golden Parade

Am 3. April werden 22 königliche Mumien mit großem Tamtam vom Ägyptischen Museum in Kairo in das National Museum of Egyptian Civilization in Fustat überführt. Beginn ist 17 Uhr. […] weiter

Früher Homo sapiens im Outback Afrikas

Ein internationales Forscher:innen-Team mit Beteiligung des Innsbrucker Geologen Michael Meyer liefert erstmals mehr als 100.000 Jahre alte Belege für moderne Menschen in der Kalahari-Wüste im Landesinneren Afrikas. Damit sind die Ursprünge der menschlichen Spezies nicht mehr nur in Küstennähe zu finden. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Nature veröffentlicht. […] weiter

Knochenartefakt von Archäologen entdeckt

Die Entdeckung eines seltenen Knochenartefakts in der Nähe des Lower Murray River wirft mehr Licht auf die reichen archäologischen Aufzeichnungen im Land der Ngarrindjeri im Süden Australiens. […] weiter