»Heinrich Schliemann und die Archäologie« Sonderheft 12.21

Am 6. Januar 1822 brachte Luise Schliemann im mecklenburgischen Neubukow ihr fünftes Kind zur Welt. Keiner ahnte zu diesem Zeitpunkt, welchen Weg der kleine Heinrich Schliemann eines Tages beschreiten sollte. 

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In Frankreich ausgegraben – in Mainz von Spezialisten am RGZM restauriert

Ein einzigartiges Glasgefäß aus spätrömischer Zeit kehrt nach Abschluss der fünfmonatigen Restaurierungsarbeiten wieder nach Frankreich zurück. Fünf Monate dauerte die komplexe Bearbeitung eines sogenannten Diatretglases durch die Restaurierungswerkstätten am Römisch-Germanischen Zentralmuseum, Leibniz Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM). Der stark fragmentierte, aber nahezu vollständig erhaltene, gläserne Netzbecher stammt aus spätrömischer Zeit und wurde 2020 bei Grabungsarbeiten im französischen Autun entdeckt.  […] weiter

Im Grab des Nestorbechers waren mehrere Personen bestattet

Das Grab des Nestor auf Ischia, dem antiken Pithekoussai, enthielt nicht nur ein verstorbenes Individuum, sondern mehrere Bestattete. Morphologie und Histologie der verbrannten Überreste weisen neben tierischen Überresten auf mindestens drei Menschen hin. […] weiter

Fotografien der Ausgrabung von Sutton Hoo

Die gesamte persönliche Sammlung von Fotos, die Mercie Lack und Barbara Wagstaff 1939 bei den Ausgrabungen in Sutton Hoo gemacht haben, wurde digitalisiert und ist nun erstmals online verfügbar. […] weiter

Früher Handel der Elymer auf Sizilien

Die vorherrschende Meinung ist, dass die indigene Bevölkerung Siziliens weder über Territorium, Macht noch wirtschaftliche Ressourcen verfügte. Mit Hilfe interdisziplinärer Methoden zeigt eine neue Arbeit jedoch, dass der Handel für die Bewohner der elymischen Siedlung Monte Polizzo im Westen der Insel ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft war. […] weiter

Amphore in Aegerten gefunden

Bei Aushubarbeiten in Aegerten (Verwaltungskreis Biel/Bienne des Kantons Bern in der Schweiz) ist eine Archäologin im Sediment der alten Zihl auf eine Amphore gestoßen. Beim Keramikgefäß dürfte es sich um eine verlorene Schiffsladung handeln. Zur Zeit der Römer waren die Flüsse die wichtigsten Transportwege. […] weiter

Erste bekannte römische Villa im Nordosten von Wales

Ab September werden im Rahmen einer dreiwöchigen Ausgrabung die kürzlich entdeckten Überreste einer römischen Villa am Stadtrand von Wrexham ausgegraben. Es handelt sich um die erste römische Villa, die jemals im Nordosten von Wales entdeckt wurde, und man hofft, dass sie einen Einblick in die römische Vergangenheit der Region geben wird und neue Erkenntnisse bringt. […] weiter