Fischgräten deuten auf lockere Auslegung der Speisegebote in Judäa hin

Im antiken Judäa wurde häufig nicht koscherer Fisch gegessen. Dieser Befund wirft ein neues Licht auf den Ursprung der alttestamentlichen Speisegesetze, die noch heute von vielen Juden eingehalten werden. Zu diesen Regeln gehört das Verbot, jede Fischart zu essen, die keine Schuppen oder Flossen hat. Die neue Studie in der Fachzeitschrift Tel Aviv stellt eine Analyse von antiken Fischknochen aus 30 archäologischen Stätten in Israel und auf dem Sinai vor, die aus der mehr als 2.000-jährigen Spanne von der späten Bronzezeit (1550-1130 v. Chr.) bis zum Ende der byzantinischen Periode (640 n. Chr.) stammen. […] weiter

Wie überlebte man trotz Isolation auf der Osterinsel?

Die Anthropologen Carl Lipo und Robert DiNapoli von der Binghamton University erforschen, wie komplexe Gesellschaftsmuster auf Rapa Nui – der indigene Name für die Insel und ihre Bewohner – der isolierten Insel geholfen haben, von der Besiedlung im 12. bis 13. Jahrhundert bis zum europäischen Kontakt zu überleben. […] weiter

Neue Ausgrabungen in Salamis

Die neuesten archäologischen Entdeckungen auf der Insel Salamis vor der Küste Attikas werfen ein neues Licht auf das Leben in der gleichnamigen antiken Stadt ab der klassischen Zeit. Das Ephorat für Unterwasserarchäologie und das Institut für Meeresarchäologie des griechischen Kulturministeriums präsentierten beeindruckende Funde der antiken Stadtmauer. Die jüngsten Ausgrabungen brachten einen großen Teil der Seemauern, die entlang des Hafens der antiken Stadt verlaufen, zu Tage, wo sich die griechische Flotte für die Schlacht von Salamis gegen die Perser im Jahr 480 v. Chr. versammelte. […] weiter

Abholzung war nicht die Ursache für den Kollaps von Cahokia

Was auch immer die Bewohner dazu veranlasste, Cahokia zu verlassen: Es lag nicht daran, dass sie zu viele Bäume fällten. Dies zeigen neue Forschungen der Washington University in St. Louis. Augsrabungen und Analysen von Sedimentkernen wurden durchgeführt, um eine hartnäckige Theorie über den Zusammenbruch von Cahokia zu testen, der präkolumbischen Indianerstadt im Südwesten von Illinois, die einst mehr als 15.000 Menschen beherbergte. Cahokia gilt als das Hauptzentrum der Mississippi-Kultur und war die größte präkolumbische Stadt nördlich von Mexiko. Sie befand sich unweit vom heutigen St. Louis. […] weiter

Eine außergewöhnliche Entdeckung: die ägyptische Stadt „Der Aufstieg Atons”

Das ägyptische Ministry of Antiquities & Tourism hat eine außergewöhnliche Entdeckung bekannt gegeben. Die von Zahi Hawass geleitete ägyptische Mission hat die Stadt „Aufstieg Atons“ (Rise of Aten) gefunden, eine 3400 Jahre alte Stadt, die unter dem Sand der Westbank von Luxor verborgen lag. Ihre Existenz sei zwar schon bekannt gewesen, der genaue Ort jedoch nicht. Die von Hawass "Lost Golden City" genannte Stadt wurde von Amenhotep III. gegründet. Die Ausgrabungen und Forschungen in dem Gebiet sind noch im vollen Gange, und die Mission erwartet den Fund unberührter Gräber “voller Schätze”, wie Hawass seinen Bericht abschließt. […] weiter