«Georg Karo – Archäologe und Gentleman»

Georg Karo (1872–1963) war nicht nur der erste deutsche Archäologe, der sich ganz besonders der Erforschung der minoischen und mykenischen Kultur verschrieben hatte. Darüber hinaus trat er in seinen Hallenser Jahren als Verfasser zahlreicher Beiträge zur Kriegsschuldfrage in Erscheinung, etwa in den monarchistisch-rechtsnationalistisch ausgerichteten «Süddeutschen Monatsheften». Als Mensch kann man Karo «wohl als Genie der Freundschaft» bezeichnen (Jürgen von Ungern-Sternberg), der bis in den Stefan George-Kreis hinein vernetzt war. […] weiter

Wildvögel für die Götter

Millionen von Ibis- und Raubvogelmumien, die den ägyptischen Göttern Horus, Ra oder Thoth geopfert wurden, sind in den Nekropolen des Niltals entdeckt worden. Eine solche Menge an mumifizierten Vögeln wirft die Frage nach ihrer Herkunft auf: Wurden sie wie Katzen gezüchtet oder wurden sie gefangen bzw, gejagt?  […] weiter