Nutzung von Schrift könnte ein Zeichen für Ungleichheiten in einer Gesellschaft sein

Eine neue Studie zu den indigenen Gesellschaften Mittelamerikas zeigt auf, dass das Vorhandensein von Schrift kein Indikator für die Komplexität oder "Fortschrittlichkeit" einer Gesellschaft sein muss. Schriftnutzung scheint vielmehr vor allem in Gesellschaften mit starken Hierarchien und Machtgefällen entstanden sein und dort zunächst eine Ressource der Eliten gebildet haben. […] weiter

Im Jahr 273 n. Chr. zogen römische Soldaten unter Kaiser Aurelian in Palmyra ein und zerstörten die Stadt, offenbar derart nachhaltig, dass die reiche Inschriftenkultur fast unmittelbar danach ihr Ende fand. Die datierten epigraphischen Zeugnisse der Stadt setzen in der Mitte des 1. Jhs. v. Chr. ein und enden mit zwei Texten aus den Jahren 274 und 279 n. Chr. […] weiter

Bleitäfelchen mit archaischer Inschrift in Spanien gefunden

Ein multidisziplinäres Forschungsteam der Universitat de València, des Museu de Prehistòria de València und der Universitat de Barcelona hat eine Studie zu einer Bleitafel mit iberischer Schrift publiziert. Es ist die erste, die in Pico de los Ajos (Yátova), einer der wichtigsten iberischen Fundstätten, gefunden wurde. Diese Platte mit archaischer Schrift und unbekanntem Inhalt wurde phonetisch transkribiert und bringt unser Wissen über die iberische Kultur voran. […] weiter