Alte DNA beleuchtet Ursprünge der Awaren

Weniger bekannt als Attilas Hunnen waren die Awaren, deren erfolgreichere Nachfolger. Sie beherrschten fast 250 Jahre lang weite Teile Mittel- und Osteuropas. Als belegt gilt, dass sie im sechsten Jahrhundert unserer Zeit aus Zentralasien kamen, doch ihre Herkunft blieb antiken Autoren und modernen Historikern gleichermaßen ein Rätsel. Nun hat ein multidisziplinäres Forschungsteam bestehend aus Genetikern, Archäologen und Historikern die ersten alten Genome aus den bedeutendsten Stätten der Awaren-Elite aus dem heutigen Ungarn untersucht. Die Studie verortet den genetischen Ursprung der Awaren-Elite in einer weit entfernten Region Ost-Zentralasiens und liefert direkte genetische Belege für eine der größten und schnellsten Fernmigrationen der frühen Menschheitsgeschichte. […] weiter

Falsche Behauptungen über „kannibalische Kariben“

Die SFU-Archäologin Christina Giovas und ihre Kollegen prangern in einem in der Zeitschrift Nature's Scientific Reports veröffentlichten Artikel offiziell an, was sie als unbegründete und schädliche Behauptungen über die Einwanderung kannibalischer Kariben in die Karibik bezeichnen. […] weiter

Tiefe Einblicke in bioarchäologische Daten zeigt mediterrane Migrationstrends über 8.000 Jahre

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung eines Assistenzprofessors der Florida State University hat unzählige Daten aus der neolithischen bis spätrömischen Periode analysiert, um die Migrationsmuster im Mittelmeerraum zu untersuchen, und fand heraus, dass es trotz der Beweise für kulturelle Verbindungen nur wenige Hinweise auf eine massive Migration in der Region gibt. […] weiter