Heinrich Schliemann und Heidelberg

Alte Universität Grabengasse 1, Heidelberg

Erfolgreicher Geschäftsmann, Sprachgenie, Weltreisender: Bis heute ist der Name Heinrich Schliemann (1822 bis 1890) vor allem aber mit den Ausgrabungen der antiken Stadt Troia eng verbunden. Zum 200. Geburtstag des berühmten Archäologen zeigt das Universitätsmuseum Heidelberg eine Ausstellung.

Mythos München ’72

Staatliche Münzsammlung München Residenzstr. 1, München

Ein unorthodoxer Vergleich zwischen den antiken Spielen in Olympia und den Münchner Spielen von '72.

„DYREBAR“ – Antike Edelsteine im Thorvaldsen-Museum

Thorvaldsen’s Museum Bertel Thorvaldsens Plads 2, København K, Dänemark

Die Ausstellung "DYREBAR"/"PRECIOUS" im Thorvaldsen-Museum in Kopenhagen lädt ein zu einer Reise in die Welt der antiken Edelsteine, der Gemmen und Kameen. Als filigrane Meisterwerke von höchstem künstlerischen, aber auch materiellen Wert erlauben sie Einblicke in die Welt der Antike und deren Wiederentdeckung in der Neuzeit.

Das Abenteuer Champollion

Bibliothèque François-Mitterrand Quai François Mauriac, Paris Cedex 13

Anlässlich des 200. Jahrestags der Entzifferung der Hieroglyphen zeigt die BnF eine Ausstellung, die sich mit der Figur und den Entdeckungen von Jean-François Champollion (1790-1832), dem Vater der Ägyptologie, befasst.

Arte et Sensualità

Die Verbreitung von sinnlichen und erotischen Bildern in Pompeji hat Archäologen und Besucher seit den ersten Entdeckungen im Jahr 1748 in Erstaunen versetzt.

Open Horizons – Ancient Greek Journeys and Connections

Anlässlich des 200. Jahrestages des Griechischen Unabhängigkeitskrieges ist Open Horizons eine Zusammenarbeit zwischen Museums Victoria und dem Archäologischen Nationalmuseum in Athen. Open Horizions – Ancient Greek Journeys and Connections zeigt einige der bedeutendsten Objekte aus dem Nationalen Archäologischen Museum in Athen, dem ersten Museum, das in Griechenland nach der Unabhängigkeit gegründet wurde, und das die weltweit reichste Sammlung von Werken aus der griechischen Antike beherbergt.

Pharao der zwei Länder

Musée du Louvre Rue de Rivoli, Paris

Die Ausstellung "Pharao der zwei Länder. Das afrikanische Epos der Könige von Napata" beleuchtet die führende Rolle des Königreichs Kusch, das in der Antike das Tor zu Afrika war.

Latein. Tot oder lebendig!?

Dass die Sprache Latein noch nicht am Ende ist, zeigt seit dem 13. Mai die neue Sonderausstellung "Latein. Tot oder lebendig!?" im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, Stiftung Kloster Dalheim in Lichtenau-Dalheim (Kreis Paderborn). Die Schau blickt auf über 2.000 Jahre Sprachgeschichte und fragt nach der heutigen Relevanz einer vermeintlich toten Sprache.

En torno a las columnas de Hércules. Tausendjährige Beziehungen zwischen Marokko und Spanien

Marokko und Spanien liegen auf beiden Seiten der Straße von Gibraltar, einer geografischen Besonderheit, die seit der Antike als "Säulen des Herkules" bekannt ist, einem mythischen Raum, der als das Ende der bekannten Welt gilt. Diese nachbarschaftlichen Beziehungen sind das zentrale Thema dieser Ausstellung in Madrid, die eine außergewöhnliche Gelegenheit bietet, den kulturellen Austausch zwischen den beiden Ländern zu verstehen und zu vertiefen.

Niedergang oder Neuanfang? – Mainz und Köln zwischen Antike und Mittelalter

Das Landesmuseum Mainz widmet sich der spannenden Epoche der Spätantike und legt dabei den Fokus auf die beiden Rheinmetropolen Mainz und Köln. Gezeigt werden rund 100 Exponate aus Mainz, seinem Umland sowie aus Köln. Die Ausstellung umfasst den Zeitraum vom Ende des 3. Jahrhunderts (Einführung der Tetrarchie) bis zur Machtübernahme und Aufsiedlung der Region durch die merowingischen Franken Ende des 5. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Mainz und Köln vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse rund um den Untergang des Römischen Reiches, den Veränderungen in der Provinzstruktur sowie den Reformen bei Militär und Verwaltung.

Der Papyrus von Qenna in Leiden

Eine mehr als 17 m lange und 3000 Jahre alte ägyptische Papyrusrolle voller Zaubersprüche, Götter und Symbole: das ist das Totenbuch von Qenna, einem Händler aus dem alten Ägypten. Es ist der längste Papyrus in der Sammlung des Rijksmuseum van Oudheden in Leiden. In den vergangenen drei Jahren wurde es restauriert. In der Ausstellung "Der Papyrus von Qenna" ist das farbenfrohe Manuskript zum ersten Mal seit seinem Erwerb im Jahr 1835 als zusammenhängendes Ganzes zu sehen.