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Schliemann und seine Trojagrabungen als Medienereignis

1. Oktober 2021 31. Oktober 2021

Karikatur von Heinrich Schliemann, der auf einem Felsen im Rhein sitzt, um das Rheingold zu heben. Umringt wird er von drei Nixen, die ihn dabei beobachten.
Karikatur mit Heinrich Schliemann in der politisch-satirischen Zeitschrift Kladderadatsch
(https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kla1876/0748)

Die Ausstellung „Heinrich Schliemanns Trojagrabungen als Medienereignis“ soll einen neuen Blick auf Schliemann und seine Ausgrabungen in Troja eröffnen. Im Fokus der Präsentation steht die mediale Resonanz, die der Archäologe mit seinen Grabungskampagnen auslöste und die bis in die Gegenwart andauern. In diesem Zusammenhang gilt das Interesse nicht nur dem Mythos Troja, sondern auch dem Umgang Schliemanns mit den zeitgenössischen Medien, v.a. seinen Formen der Selbstinszenierung. Es wird gezeigt, dass der Archäologe einerseits Gegenstand medialer Aufmerksamkeit, andererseits selbst energischer und manipulativer Treiber von Berichterstattung war. Im Ergebnis der öffentlich ausgetragenen Kontroversen um ihn und seine Grabungen sowie seiner gezielten medialen Werbung in eigener Sache avancierte Schliemann dauerhaft zu einem der bekanntesten Ausgräber überhaupt.

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August-Boeckh-Antikezentrum

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August-Boeckh-Antikezentrum

Unter den Linden 6
Berlin, 10099 Deutschland
Cover Troia

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