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Salammbô. Wut! Leidenschaft! Elefanten!

20. Oktober 2021 / 8:00 7. Februar 2022 / 17:00

Der Einband von "Salammbô" zeigt auf der Vorderseite eine nackte Frau mit langen dunklen Haaren, die zum Teil von einem langen Stück Stoff bedeckt ist und die eine Schlange küsst, die sich um ihren Körper windet. auf der Rückseite ist eine männliche Gestalt mit Bart und Widderhörnern zu sehen, die teilweise von Flammen und dem selben Stoff bedeckt wird. In den Ecken des Umschlags befinden sich vier verschiede Tiere bzw. Symbole.
Victor Prouvé, Einband für Salammbô, 1893. Einband, beschnittenes, pyrografiertes und vergoldetes Leder, Emaille. Musée de l’école de Nancy © Nancy, musée de l’école de Nancy / Studio Image

Die von der RMM (Réunion des Musées Métropolitains Rouen Normandie) und dem Mucem (Museum der europäischen und mediterranen Zivilisationen) organisierte Ausstellung „Salammbô. Wut! Leidenschaft! Elefanten“ ist das Hauptelement der Feierlichkeiten zum zweihundertsten Geburtstag von Gustave Flaubert (1821, Rouen – 1880, Croisset). Durch die Verbindung von Literatur, Malerei, Bildhauerei, Fotografie, darstellenden Künsten, Kino, Comics und Archäologie erforscht „Salammbô“ die Aktualität eines außergewöhnlichen Werks, in dem die Anliegen von heute aufgerüttelt werden. Klassendeterminismus, Geschlechterzuweisung, politische Gewalt, die Legitimität von Macht, Massenkrieg, Andersartigkeit und Vielfalt – alles, was die moderne Welt erschüttern wird, findet sich in der Saat dieser historischen Phantasmagorie, die auch heute noch die Sensibilität der Menschen erschüttert.

Die Ausstellung präsentiert 250 Werke aus französischen und europäischen öffentlichen und privaten Sammlungen, darunter das Musée du Louvre, die Bibliothèque nationale de France, das Musée national d’art moderne-Centre Pompidou, das Musée d’Archéologie méditerranéenne de Marseille, das Cabinet des Médailles (Archives municipales) de Marseille sowie Museen in Rouen, München und Berlin. Dank des Nationalen Kulturerbe-Instituts von Tunesien, mit dem das Museum seit fünf Jahren eng zusammenarbeitet, haben die Museen von Bardo und Karthago bedeutende Leihgaben zur Verfügung gestellt, die es dem französischen Publikum ermöglichen, die archäologischen Schätze der punischen Zeit zu entdecken.

Musée des civilisations de l’Europe et de la Méditerranée

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Mucem – J4

7 promenade Robert Laffont (esplanade du J4)
Marseille, 13002 Frankreich