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Internationale Konferenz anlässlich des 200. Geburtstags von Heinrich Schliemann

Oktober 20 Oktober 23

Aus Anlass des 200. Geburtstag von Heinrich Schliemann richtet das Heinrich-Schliemann-Institut der Universität Rostock zusammen mit der Heinrich-Schliemann-Gesellschaft in Ankershagen und dem Heinrich-Schliemann-Museum Ankershagen vom 20. bis zum 23. Oktober 2022 eine internationale Tagung aus. Sie findet an der Universität Rostock, in Schliemanns Geburtsort Neubukow und im Schliemann-Museum Ankershagen, dem Haus seiner Kindheits- und Jugendjahre, statt. Zu den vielfältigen Vorträgen sind alle Interessierten eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Der berühmte mecklenburgische Geschäftsmann und Archäologe Heinrich Schliemann (1822-1890) wurde vor 200 Jahren geboren. Seine Ausgrabungen in Troja machten ihn seinerzeit weltberühmt. Im Zentrum der Tagung stehen neue archäologische und biographische Forschungen. Schwerpunkte bilden seine Ausgrabungsstätten und seine persönlichen Netzwerke.

Von den ehemaligen Ausgrabungsmethoden bis hin zu den digitalen Herausforderungen einer zukunftsfähigen Erfassung seines Nachlasses bietet das Vortragsprogramm abwechslungsreiche Zugänge zu Schliemanns Leben und Wirken. Einblicke in die moderne museale Inszenierung wird der Vortrag über die Konzeption der Berliner Ausstellung „Schliemanns Welten“ geben.

Das Programm zur Konferenz finden Sie hier

Weitere Informationen/Programm:https://www.altertum.uni-rostock.de/institut/aktuelles/detailansicht-der-news/n/internationale-konferenz-zum-200-geburtstag-von-heinrich-schliemann/

Anmeldung zur Konferenz:
Heinrich-Schliemann-Gesellschaft e. V.
Tel.: +49 39921-35010
info@heinrich-schliemann-gesellschaft.de

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Heinrich Schliemann und die Archäologie

Am 6. Januar 1822 brachte Luise Schliemann im mecklenburgischen Neubukow ihr fünftes Kind zur Welt. Keiner ahnte zu diesem Zeitpunkt, welchen Weg der kleine Heinrich Schliemann eines Tages beschreiten sollte. Mit Mitte Zwanzig bereits ein reicher Kaufmann, bleibt er der Nachwelt vor allem aber als Entdecker des bronzezeitlichen Troja, als „Vater der mykenischen Archäologie“ in Erinnerung. In diesem Sonderheft untersuchen Historiker und Archäologen die glanzvolle Aufstiegsgeschichte des armen Pastorensohnes zum weltberühmten Archäologen, der bis heute die Fachwelt polarisiert. Dies macht die Rolle, die Schliemann in der jungen Wissenschaft einnahm, nochmal deutlicher und zeigt neue, bisher kaum beachtete Facetten auf.

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Heinrich Schliemanns Akten werden gesichert

Das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin wird die Akten Heinrich Schliemanns (1822–1890) konservatorisch bearbeiten. Die Dokumente zur komplexen Erwerbungsgeschichte der berühmten Troja-Sammlung werden damit langfristig gesichert. Finanziert wird das Vorhaben von der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) im Rahmen eines diesjährigen Förderprogramms zu Modellprojekten. Die Akten stehen anschließend wieder der Forschung und zu Ausstellungszwecken zur Verfügung. 

Heinrich Schliemann

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