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Hermopolis Magna

August 11 / 13:00 August 13 / 13:00

Auf dem Plakat ist ein Foto mit Ruinen zu sehen. Darüber befindet sich die Überschrift "Hermopolis Magna". Darunter sind die Angaben zur Veranstaltung zu finden.
Plakat zu „Hermopolis Magna“ (Foto: Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim).

Seit Beginn der ersten archäologischen Forschungen haben sich verschiedene Wissenschaftler mit unterschiedlichen Schwerpunkten und teilweise langen Unterbrechungen mit der antiken Stadt Hermopolis Magna beschäftigt. Insbesondere wurden folgende Aspekte untersucht: die Topographie der Stadt, die Tempelarchitektur des Neuen Reiches, das 1. Jt. v. Chr. bis zur ptolemäischen Zeit, die in den ramessidischen Bauten wiederverwendeten Amarna-Blöcke, das neuere römische Stadtzentrum neben dem älteren Tempelbereich und die Basilika der bischöflich-koptischen Zeit.

Die immer wieder unterbrochene Forschungsgeschichte in der Stadt hat zu einer teilweise zusammenhangslosen Konzentration auf bestimmte Epochen der seit dem Alten Reich bis in die arabische Zeit besiedelten Stadt geführt. Zuletzt arbeitete jedoch ein Team von Wissenschaftlern aus München und Hildesheim an der Aufarbeitung und Neubewertung der umfangreichen Ergebnisse der von der VolkswagenStiftung geförderten Grabungen Günther Roeders in Hermopolis Magna (1929-1939). In den daraus resultierenden Publikationen (im Druck und in Vorbereitung) werden viele Aspekte neu beleuchtet und aus einer multiprofessionellen Perspektive dargestellt.

Der eingeschlagene Weg soll nun im Rahmen der geplanten Tagung „Hermopolis Magna – Bewahrung und Wandel von Traditionen“ im Kontext einer diachronen stadtbiographischen Diskussion weiter verfolgt werden. Zu diesem Zweck werden internationale Wissenschaftler aus den Altertumswissenschaften (Ägyptologie, Klassische Archäologie, Frühchristliche Archäologie, Koptologie, Bauforschung) sowie der Restaurierung und Konservierung zusammengebracht. Die Teilnehmer sind Forscher, die bereits in Hermopolis Magna gearbeitet haben oder derzeit vor Ort forschen. Darüber hinaus ist die Teilnahme von Fachleuten willkommen, die zu bestimmten Epochen oder Themen gewinnbringend beitragen können.

Ältere Forschungen, die im Kontext neuerer Erkenntnisse neu bewertet werden können, und Betrachtungen des bisher Bekannten stehen ebenso im Fokus wie neue Ansätze und Fragestellungen.

Durch die Einbeziehung von Fachleuten aus dem Bereich der Konservierung und Restaurierung soll die Diskussion über Konservierung und archäologisches Fundstellenmanagement angeregt werden, was dringend wünschenswert erscheint.

Teilnahme ohne vorherige Registrierung unter: bit.ly/3ypYOfz oder vor Ort

Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim

Am Steine 1-2
Hildesheim, 31134