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Fake News im antiken Griechenland

Juni 1 / 9:00 Juni 3 / 17:00

Eine zweigeteilte Tagung in Trier und Athen zeigt, wie schon im klassischen Altertum manipulativ mit Hilfe von Fake News kommuniziert wurde.

Fotocollage zur Tagung "Fake News in Griechenland": Statue des Sokrates vor dem Giebel eines Tempels, der Athena, flankiert von mehreren Personen zeigt.
Auch Platon sah manipulative Kommunikation als ein probates Mittel (Foto: Colourbox).

Fake News gab es schon in der Antike. In einer Tagung in zwei Teilen werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler darlegen, dass schon in der antiken griechisch-römischen Welt „manipulativ kommuniziert“ wurde, wie Diego De Brasi das Phänomen formuliert. Der Juniorprofessor für Klassische Philologie an der Universität Trier leitet gemeinsam mit seinem Trierer Kollegen Dr. Theofanis Tsiampokalos und mit Prof. Dr. Amphilochios Papathomas von der Nationalen und Kapodistrischen Universität Athen das ungewöhnliche Tagungsformat. Welche beiden Städte wären dafür besser prädestiniert als die einstigen antiken Machtzentren Athen und Trier?

Vom 1. bis 3. Juni werden zwölf Wissenschaftler aus Athen in Trier Vorträge zu „Fake News in und aus der Antike“ halten, so der Tagungstitel. Im September reisen Forscherinnen und Forscher der Universität Trier nach Athen, um sich dort aus ihrer Fachperspektive mit der Thematik auseinanderzusetzen. Die erste Konferenz wird sowohl in Präsenz in der Wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier als auch in einem Livestream zu verfolgen sein.