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En torno a las columnas de Hércules. Tausendjährige Beziehungen zwischen Marokko und Spanien

Mai 25 Oktober 16

Das Museo Arqueológico Nacional (MAN) in Madrid eröffnet die Sonderausstellung „En torno a las columnas de Hércules. Las relaciones milenarias entre Marruecos y España“, organisiert vom Ministerium für Kultur und Sport (MCD), der Nationalen Stiftung der Museen des Königreichs Marokko (FNM) und der Acción Cultural Española (AC/E), in Zusammenarbeit mit der Spanischen Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit (AECID) und der Vereinigung der Freunde des MAN (AMAN).

Hund in Angriffshaltung aus Volubilis in Marokko (© Fondation Nationale des Musées).

Marokko und Spanien liegen auf beiden Seiten der Straße von Gibraltar, einer geografischen Besonderheit, die seit der Antike als „Säulen des Herkules“ bekannt ist, einem mythischen Raum, der als das Ende der bekannten Welt gilt. Diese nachbarschaftlichen Beziehungen sind das zentrale Thema dieser Ausstellung, die eine außergewöhnliche Gelegenheit bietet, den kulturellen Austausch zwischen den beiden Ländern zu verstehen und zu vertiefen.

Die Ausstellung besteht aus einer exquisiten Auswahl von 335 Kulturgütern aus sechs marokkanischen Museen, die der Nationalen Museumsstiftung des Königreichs Marokko angeschlossen sind, sowie aus den Sammlungen des MAN selbst und einem Stück aus dem Museo Nacional del Prado. Dies ist eine einzigartige Gelegenheit, in Spanien einige der wichtigsten Werke des archäologischen Erbes Marokkos zu sehen, die bislang nur selten das Land verlassen haben.

Die Ausstellung ist in sechs große Themenbereiche gegliedert, die es dem Besucher ermöglichen, die Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu entdecken, die zunächst ohne staatliche Strukturen entstanden, dann unter dem Einfluss externer Mächte, wie der phönizischen und punischen Kolonisation, und sogar Teil desselben politischen Gebildes, wie des Römischen Reiches, oder desselben kulturellen und religiösen Kontextes, wie der islamischen Expansion über das Mittelmeer während des Mittelalters, waren. Der Diskurs endet mit dem Übergang zur Moderne, einer Zeit, in der die Beziehungen zwischen den beiden Ländern durch die neue Weltordnung verändert wurden.

Die Ausstellung enthält auch einen Epilog, der sich mit der gegenwärtigen Phase und insbesondere mit der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern im Bereich der Archäologie befasst, und zwar im Rahmen von Projekten, die von gemeinsamen Teams auf marokkanischem Gebiet durchgeführt werden und die es ermöglichen, das reiche Erbe der Straße von Gibraltar hervorzuheben und die jahrhundertealten Beziehungen, die rund um die Straße von Gibraltar geknüpft wurden, wieder zu beleben.

In der Ausstellung werden zahlreiche archäologische Stücke zu sehen sein, darunter eine Reihe von Bronzeskulpturen aus der antiken römischen Stadt Volubilis, dem Herzstück des Musée de l’Histoire et des Civilisations in Rabat, darunter die Büste von Juba II. Sie können auch seine Parallele in Marmor sehen, die dem Prado-Museum gehört, oder eine reiche Auswahl an andalusischen Artefakten aus dem Archäologischen Nationalmuseum.

Rund um die Säulen des Herkules kann der MAN vom 25. Mai bis 16. Oktober besucht werden. Es werden kostenlose Führungen angeboten, und für Familien gibt es auch kostenlose Workshops. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der im Museumsshop erworben werden kann.

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http://www.man.es/man/exposicion/exposiciones-temporales/20220524-en-torno-columnas-hercules.html

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