Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

Der Untergang des Römischen Reiches

Juni 25 / 10:00 November 27 / 18:00

Zu sehen ist das Porträt einer Frau in einem gelben Gewand und einer roten Clamys. In ihrer linken Hand hält sie einen langen Stab, die rechte Hand hält sie vor ihre Brust, Zeige- und Mittelfinger sind ausgestreckt (Segensgestus). Hinter ihrem Kopf befindet sich ein Nimbus.
Mosaik, „Dame von Karthago“ (Foto: Carthage, Musée national de Carthage, Inv. 03-03-19-700).

Das römische Imperium war gewaltig. Es nahm auf seinem Höhepunkt ein riesiges Gebiet ein, das die meisten Teile des heutigen Europas, Nordafrikas sowie des Nahen Ostens umfasste. Nur dank intelligenter Führung, einer straffen Verwaltung und innovativer Infrastruktur konnte es Jahrhunderte überdauern. Und trotzdem ging das Römische Reich unter – aber warum und wie? Die Gründe werden schon lange diskutiert. Gab es Vorboten des Zerfalls? Wie verwaisen einstmals blühende Metropolen? Und was ist das Erbe des gefallenen Imperiums?

DER UNTERGANG DES RÖMISCHEN REICHES

Rheinisches Landesmuseum Trier

Als zentrale historische Aus­stell­ung zeigt das Rheinische Landesmuseum Trier auf 1.000m2 die entscheidende, wenn auch wenig bekannte Epoche des Römischen Reiches im 4. und 5. Jahrhundert. Mithilfe internationaler Spitzenexponate entsteht eine spannende Aus­stell­ung, die verständlich die zahlreichen Faktoren und Ursachen illustriert, die zum Untergang des Römischen Reiches geführt haben. Sie verdeutlicht zudem, welche römischen Traditionen und Errungenschaften im Übergang zwischen prunkvoller Spätantike und vermeintlich dunklem Frühmittelalter verloren gingen oder in gewandelter Form fortleben konnten.

IM ZEICHEN DES KREUZES – EINE WELT ORDNET SICH NEU

Museum am Dom Trier

Der Blick des Museums am Dom richtet sich insbesondere auf die Mosel- und Rheinregion von den Anfängen des Christentums bis ins 7. Jahrhundert. Die Aus­stell­ung zeigt, wie die christliche Kirche in das Machtvakuum treten konnte, das durch den Zerfall des Römischen Reiches und durch die allmähliche Auflösung der römischen Verwaltungsstrukturen entstand. Außerdem verfolgt sie, welche Rolle die Kirche bei der Weitergabe römischer Traditionen spielte.

DAS ERBE ROMS. VISIONEN UND MYTHEN IN DER KUNST

Stadtmuseum Simeonstift Trier

Das Stadtmuseum Simeonstift beleuchtet das Fortleben des Römischen Reiches in der Kunst- und Kulturgeschichte. Kunstwerke aus fünf Jahrhunderten erzählen von der Faszination für die Idee „Rom“, deren Echo bis in unsere Gegenwart reicht. Die Aus­stell­ung zeigt eindrucksvoll, wie das Römische Reich und sein Untergang mal als „schlimmstes Unglück“, bald als „glänzender Triumph der Freiheit“ immer wieder neu interpretiert, gedeutet und verarbeitet wurden.

Weitere Informationen unter: untergang-rom-ausstellung.de

Das könnte Sie auch interessieren!

Der Untergang des Römischen Reiches

Das Römische Reich nahm auf seinem Höhepunkt ein riesiges Gebiet ein. Nur dank intelligenter Führung, einer guten Verwaltung und innovativer Infrastruktur konnte es Jahrhunderte überdauern. Und trotzdem ging das Römische Reich unter – aber warum und wie? Die Gründe werden schon lange kontrovers diskutiert. Dank neuer Forschungsergebnisse können wir den komplexen Prozess inzwischen besser verstehen, doch die Faszination an dem Dauerthema, dem Eternal Decline and Fall of Rome, so ein Buchtitel aus dem Jahr 2021 mit Bezugnahme auf Edward Gibbon, bleibt bestehen.