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Antike in Bayern

1. Dezember 2022 / 10:00 5. März 2023 / 17:00

Blick in das Römische Museum Augsburg. Zu sehen ist die Wanderausstellung "Antike in Bayern. Im Vordergrund steht eine Statue des römischen Kaisers Augustus in einer mit rotem Stoff ausgekleideten Kiste.
Das Römerlager im Zeughaus ist Teil des Netzwerks Antike in Bayern. (Foto: M. Harrer/Kunstsammlungen & Museen Augsburg)

Das Museumsnetzwerk „Antike in Bayern“ zeigt sich mit seiner Sonderausstellung nun im Römerlager in Augsburg. Es stellen sich acht zum Netzwerk gehörende bayerische Antikenmuseen und archäologischen Parks vor.

Das Netzwerk ging 2019 aus dem Projekt „Museen & Tourismus“ der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern in Kooperation mit der Bayern Tourismus Marketing GmbH hervor. Es ist eines von zehn ausgewählten Pilot-Museumsnetzwerken. Gegründet wurde es mit dem Ziel, im Verbund über verschiedenste Medien effizienter auf inhaltliche Gemeinsamkeiten und überregionale Bezüge betreffend die Archäologie in Bayern aufmerksam zu machen.

„Auf den Spuren der Römer, Kelten, Griechen und Etrusker“ lautet das übergreifende Motto der acht Institutionen in Augsburg, Aschaffenburg, Kempten, Manching, München, Weißenburg und seit kurzem Würzburg. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen wie Sonderausstellungen, gemeinsamen Internetauftritten über eine eigene Homepage (www.antike-in-bayern.de), einen Facebookauftritt (www.facebook.com/antikeinbayern) und Instagram-Verbund (#antikeinbayern) sowie Storytelling in überregionalen Medien sollen Einheimische ebenso wie Touristen Lust auf antike Geschichte und archäologische Hinterlassenschaften in Bayern bekommen.

Ob als Ausgrabung, rekonstruierter archäologischer Park oder Sammlung im Museum: Römer und Kelten haben ebenso wie Griechen und Etrusker in Bayern viele Spuren hinterlassen. Münzen, bemalte Tongefäße, wertvoller Goldschmuck, Marmorskulpturen, Friese und sogar Schiffe erzählen spannende Geschichten aus der antiken Vergangenheit Bayerns.

Aktuell stehen die Museen als Bewahrer und Beschützer von Kulturgütern aller Art vor neuen schweren Herausforderungen. Angriffe durch Aktivisten, drohende Stromausfälle und, besonders beklagenswert, durch kriminelle Raubzüge bedrohte Exponate. Prinzipiell ist jeder Schaden, der einem Kulturgut zugefügt wird auch ein Schaden, der uns als Gesellschaft zugefügt wird.

Nur über ein starkes Netzwerk, bestehend aus kleineren und größeren Institutionen, lassen sich gemeinsame Themen erfolgreich verzahnen und institutionen- sowie regionenübergreifend wirksam präsentieren. Bekanntlich hilft netzwerken, sich gemeinschaftlich besser zu positionieren.

Nach einer Pressemeldung der Stadt Augsburg

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Römerlager im Zeughaus

Zeughausplatz 4
86150 Augsburg, Deutschland
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