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Ancient Greeks: Science and Wisdom

17. November 2021 5. Juni 2022

Besucherin vor einem antiken Sarkophagrelief mit Athena, Apollon und den Musen.
Besucherin vor einem antiken Sarkophagrelief mit Athena, Apollon und den Musen. Foto: Science Museum Group.

Eine neue Ausstellung im Londoner Science Museum nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise, die sich mit der Frage befasst, wie die antiken Griechen die natürliche Welt hinterfragten, betrachteten und diskutierten. „Ancient Greeks: Science and Wisdom“ („Die antiken Griechen: Wissenschaft und Weisheit“) präsentiert hochrangige Exponate, von denen die meisten noch nie zuvor im Vereinigten Königreich zu sehen waren, und präsentiert neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur antiken Kulturgeschichte. Dabei wird deutlich, dass Neugier und Forscherdrang für das Verständnis des Universums in der griechischen Antike ebenso wichtig waren wie für die Wissenschaftler heute.

Für die Philosophen der Antike waren Kunst, Religion und Wissenschaft untrennbar miteinander verbunden. Sie wandten sich an die Götter und Musen, um intellektuelle Inspiration zu erhalten, und versuchten gleichzeitig, die Welt um sie herum zu verstehen und ihre Funktionsweise zu hinterfragen. Jane Desborough, leitende Kuratorin für die griechische Antike, erklärt weiter: „Das wirklich Besondere an der antiken griechischen Wissenschaft ist, dass viele ihrer Ideen in Kunstobjekten festgehalten wurden und überlebt haben. Das ist ein Ergebnis ihrer ganzheitlichen Sichtweise, in der Wissenschaft, Kunst und Religion als untrennbar angesehen wurden.“

Dank dieses besonderen Quellenreichtums, der tiefe Einblicke in das Denken der antiken Menschen erlaubt, wird die Sonderausstellung „Ancient Greeks: Science and Wisdom“ fünf Schlüsselbereiche der natürlichen Welt erforschen, denen die Griechen des Altertums ihre Aufmerksamkeit schenkten: In „Perilous Seas“ („Gefährliche Meere“) können die Besucher entdecken, wie die alten Griechen Schiffe zur Erschließung der Welt, zum kulturellen Austausch sowie zum Handel konstruierten und einsetzten. „Animal Worlds“ („Tierwelten“) führt den Besucher in die Vorstellungen von Gelehrten wie Aristoteles ein, die die Fauna und die Lebensweise der Tiere durch systematische Studien zu ergründen versuchte. „The Mathematical Body“ („Der mathematische Körper“) zeigt, wie die alten Griechen den „idealen Körper“ entwarfen und wahrnahmen, während „Harmonious Music“ („Harmonische Musik“) die Klänge der antiken griechischen Welt nachempfindet und die antiken Versuche erforscht, mit denen Pythagoras und seine Anhänger Musik mit mathematischen Begriffen erklärten. In „Starry Cosmos“ („Sternenkosmos“) schließlich können die Besucher die Sterne mit den Augen der antiken Griechen betrachten und erfahren, wie diese den Nachthimmel zu kartieren und zu modellieren versuchten.

Neugierde und Erforschung waren für die Griechen genauso wichtig wie für die Wissenschaftler von heute. In einer Reihe von Kurzfilmen, die in der Ausstellung gezeigt werden, können die Besucher aktuelle wissenschaftliche Projekte kennenlernen, die auch heute noch immer neue Sichtweisen auf die antike griechische Welt ermöglichen. So werden Rekonstruktionen antiker Schiffe, Forschungen zum Klang und der Funktionsweise des griechischen Aulos und neue Einblicke in den weltberühmten und rätselhaften Antikythera-Mechanismus vorgestellt.

„Ancient Greeks: Science and Wisdom“ und die begleitende Veranstaltungsreihe sind Teil der Initiative „21 in 21“, des britisch-griechischen Kulturprogramms anlässlich des zweihundertsten Jahrestages der griechischen Unabhängigkeit. Die Ausstellung umfasst internationale Leihgaben aus renommierten Institutionen wie dem Archäologischen Nationalmuseum in Athen, dem Musée du Louvre in Paris, dem Kunsthistorischen Museum Wien, den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum und dem Reading Museum. Die Ausstellung wird unterstützt von der A.G. Leventis Foundation (Hauptförderer), der Avra Foundation, Andonis und Filippos Lemos und der Stavros Niarchos Foundation (assoziierte Förderer) sowie der John S. Cohen Foundation und der J.F. Costopoulos Foundation (Unterstützer). Der Eintritt ist frei.

Zur Website der Ausstellung

Science Museum

Exhibition Road
London, United Kingdom
SW7 2DD
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