Tschechisches Grabungsteam entdeckt Grabstätte von Wahibre-mery-Neith in Abusir

Im Frühjahr 2022 entdeckte das Grabungsteam des tschechischen Instituts für Ägyptologie der Karls-Universität das Grab eines altägyptischen Würdenträgers namens Wahibre-mery-Neith. Das Grab in Abusir kann höchstwahrscheinlich auf die späte 26. oder frühe 27. Dynastie (frühes 5. Jh. v. Chr.) datiert werden. Der wichtigste Titel, den Wahibre-mery-Neith innehatte und der in seinem Grabschacht erwähnt wird, ist der des "Befehlshabers der ausländischen Söldner". […] weiter

Vermeintlich gewöhnliche Bildhauerarbeit entpuppt sich als Meisterstück

Ein Forschungsprojekt unter Beteiligung der Bonner Ägyptologie offenbarte, dass eine bisher als gewöhnliche Bildhauerarbeit bekannte altägyptische Steintafel tatsächlich ein Meisterstück ist. Auf der Tafel sind 3 kleine Ohren eingearbeitet, die für das göttliche Erhören der persönlichen Bitten und Gebete eines nicht bekannten Bildhauers oder Stifters stehen. […] weiter

Blick ins mittelalterliche Indien

Bis heute ist in Indien ein altes Ritual lebendig: Es dreht sich um eine mittelalterliche Erzählung, die Gewaltlosigkeit propagiert. Dazu startet die Würzburger Indologie ein neues Forschungsprojekt. […] weiter

Eine der ältesten bekannten Moscheen der Welt in Rahat entdeckt

In der Stadt Rahat im Negev wurden kürzlich ein luxuriöses Anwesen und eine Moschee entdeckt, die über 1200 Jahre alt ist und damit zu den ältesten weltweit bekannten Moscheen gehört. Die Ausgrabungen werfen ein Licht auf die Anfänge des Islam in der südlichen Levante. […] weiter

Weitergabe von Religion und Ritual in der Antike

Im Wintersemester 2021/22 wird mit der Klassischen Archäologin PD Dr. Susanne Moraw von der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Rahmen der „Gastprofessur für transnationale Forschung“ des Jakob-Fugger-Zentrums eine international ausgewiesene Forscherin nach Augsburg kommen. Sie wird gemeinsam mit der Augsburger Archäologin Prof. Dr. Natascha Sojc, die sich als Research Fellow des Zentrums für ein Semester auf ihre Forschung konzentrieren kann, an einem Projekt zur intergenerationellen Weitergabe von Religion und Ritual in der Antike zu arbeiten. […] weiter

Neues RGZM-Projekt erforscht Kultpraxis in Olympia anhand zerstörter Weihgaben

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Römisch-Germanische Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM), um das Phänomen fragmentierter Weihgaben aus Bronze im Heiligtum von Olympia zu erforschen. Das auf drei Jahre angelegte Projekt erfolgt in Kooperation mit der Abteilung Athen des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) und startet am 1. Januar 2022. […] weiter