Betrieben die Maya eine marktorientierte Wirtschaft? Das Beispiel des Obsidianhandels

Vor mehr als 500 Jahren kauften und verkauften die Maya im Hochland des mittleren Westens Guatemalas Waren mit weitaus weniger Aufsicht durch ihre Herrscher, als viele Archäologen bisher annahmen. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die in der Zeitschrift Latin American Antiquity veröffentlicht wurde. Sie zeigt, dass die herrschende K'iche'-Elite die Beschaffung und den Handel mit Obsidian durch Menschen außerhalb ihres zentralen Herrschaftsgebiets nicht so genau kontrollierte. […] weiter

Der aztekische Spiegel des John Dee

Neue Forschungen haben bestätigt, dass ein Obsidianspiegel, den John Dee (1527–1608/9), der Vertraute von Königin Elisabeth I., benutzte, um bei seinen okkulten Praktiken Kontakt mit jenseitigen Geistern aufzunehmen, aztekischen Ursprungs ist. […] weiter