Klima und Konflikt – Zusammenhänge zwischen Klimawandel und zivilen Unruhen bei den Maya

Die prähistorische Maya-Stadt Mayapan in der mexikanischen Region Yucatan war über einen längeren Zeitraum von Bevölkerungsrückgang, politischen Rivalitäten und Bürgerkriegen geprägt. Zwischen 1441 und 1461 n. Chr. erreichten die Auseinandersetzungen einen unglücklichen Höhepunkt - den vollständigen Zusammenbruch der Institutionen und die Aufgabe der Stadt. Dies alles geschah während einer lang anhaltenden Dürre. Ein Zufall? Unwahrscheinlich, meint der Anthropologe und Professor Douglas Kennett von der UC Santa Barbara in einer neuen Studie. […] weiter

Die Restaurierung des Placeres-Reliefs

Das Relieve de Placeres in Mexiko, ein 8,39 m langer und 2,48 m hoher Maya-Fries, befindet sich in der letzten Phase der Restaurierung. Dabei sollen die Schäden beseitigt werden, die in den 1960ern bei der Plünderung und Zerteilung des Reliefs entstanden waren. […] weiter

Erkundung einer versunkenen Maya-Stadt im Lago de Atitlán in Guatemala

Während der klassischen Zeit (von etwa 450 v. Chr.–250 n. Chr.) befand sich auf einer Insel in der Mitte des Lago de Atitlán eine komplexe Stadtanlage der Maya. Es wurden Tempel, Plätze, Häuser und Stelen gebaut, bis die Insel plötzlich im See versank. So entstand eine versunkene archäologische Stätte, die von internationalen Experten der Mission des Scientific and Technical Advisory Body (STAB) der UNESCO erforscht wird. […] weiter

Einwanderer brachten Mais nach Mittelamerika?

Neue Forschungsergebnisse, zeigen, dass eine Stätte in Belize von entscheidender Bedeutung für die Untersuchung der Ursprünge des alten Maya-Volkes und der Verbreitung von Mais als Grundnahrungsmittel war. […] weiter