Klima und Konflikt – Zusammenhänge zwischen Klimawandel und zivilen Unruhen bei den Maya

Die prähistorische Maya-Stadt Mayapan in der mexikanischen Region Yucatan war über einen längeren Zeitraum von Bevölkerungsrückgang, politischen Rivalitäten und Bürgerkriegen geprägt. Zwischen 1441 und 1461 n. Chr. erreichten die Auseinandersetzungen einen unglücklichen Höhepunkt - den vollständigen Zusammenbruch der Institutionen und die Aufgabe der Stadt. Dies alles geschah während einer lang anhaltenden Dürre. Ein Zufall? Unwahrscheinlich, meint der Anthropologe und Professor Douglas Kennett von der UC Santa Barbara in einer neuen Studie. […] weiter

Integriertes Feuerlöschsystem in der archäologischen Stätte von Mykene

Das integrierte Feuerlöschsystem der archäologischen Stätte von Mykene wurde gestern von der Ministerin für Kultur und Sport, Lina Mendoni, und dem Regionalgouverneur der Peloponnes, Panagiotis Nikas, eingeweiht. Nachdem 2020 ein Brand ausgebrochen war, der die Denkmäler aber nicht beschädigte, nahm sich das griechische Ministerium für Kultur und Sport zum Ziel, archäologische Stätten stärker vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. […] weiter

Dürren im 6. Jahrhundert ebneten den Weg für den Islam

Extreme Trockenheit hat zum Niedergang des antiken südarabischen Königreichs Himyar beigetragen. In Kombination mit politischen Unruhen und Krieg hinterließen die Dürren eine zerrüttete Region und begünstigten so die Ausbreitung des neu aufkommenden Islam auf der arabischen Halbinsel. […] weiter

Massenauswanderung wegen Wassermangel

Ausbleibender Monsunregen in den Quellregionen des Nils ist die Ursache der Auswanderungen und des Niedergangs ganzer Siedlungen in der spätantiken römischen Provinz Ägypten. Diese Bevölkerungsentwicklung hat die Althistorikerin Sabine Huebner von der Universität Basel erstmals mit Umweltdaten verglichen – und ist auf eine frühe Klimaveränderung samt ihren Folgen gestoßen. […] weiter