Augsburg ist ältester römischer Stützpunkt in Bayern

In Augsburg bestätigen Funde eine Frühdatierung des Militärlagers zwischen 8 und 5 v. Chr., somit ist Augsburg der älteste römische Stützpunkt in Bayern. Zu den qualitativ hochwertigen Funden, die insgesamt 400 Kilogramm ausmachen, gehören Bronzegeschirr, Öllampen, Münzen und Fibeln. […] weiter

Außergewöhnliche Reste der spätantiken Basilika von Empúries entdeckt

Die in der Gegend von Santa Margarida d'Empúries durchgeführten Ausgrabungsarbeiten bestätigen die Lage des spätantiken bischöflichen Komplexes von Empúries und legen die Basilika frei, eines der wichtigsten Gebäude der gesamten Anlage. Unter den gefundenen archäologischen Objekten befinden sich die Reste einer beschrifteten Statuenbasis und eine Reihe von Bronzemünzen aus dem 4. und 5. Jh. n. Chr. […] weiter

Bleitäfelchen mit archaischer Inschrift in Spanien gefunden

Ein multidisziplinäres Forschungsteam der Universitat de València, des Museu de Prehistòria de València und der Universitat de Barcelona hat eine Studie zu einer Bleitafel mit iberischer Schrift publiziert. Es ist die erste, die in Pico de los Ajos (Yátova), einer der wichtigsten iberischen Fundstätten, gefunden wurde. Diese Platte mit archaischer Schrift und unbekanntem Inhalt wurde phonetisch transkribiert und bringt unser Wissen über die iberische Kultur voran. […] weiter

Fischgräten deuten auf lockere Auslegung der Speisegebote in Judäa hin

Im antiken Judäa wurde häufig nicht koscherer Fisch gegessen. Dieser Befund wirft ein neues Licht auf den Ursprung der alttestamentlichen Speisegesetze, die noch heute von vielen Juden eingehalten werden. Zu diesen Regeln gehört das Verbot, jede Fischart zu essen, die keine Schuppen oder Flossen hat. Die neue Studie in der Fachzeitschrift Tel Aviv stellt eine Analyse von antiken Fischknochen aus 30 archäologischen Stätten in Israel und auf dem Sinai vor, die aus der mehr als 2.000-jährigen Spanne von der späten Bronzezeit (1550-1130 v. Chr.) bis zum Ende der byzantinischen Periode (640 n. Chr.) stammen. […] weiter

Zahlreiche Felsgräber bei Sohag entdeckt

Eine archäologische Mission des ägyptischen Supreme Council of Antiquities hat östlich von Sohag eine große Anzahl von Felsengräbern ausgegraben. Die Nekropole weist etwa 250 Gräber unterschiedlicher Art auf, die auf verschiedenen Ebenen in den Berg gegraben wurden. Die Gräber stammen aus der Zeit vom Ende des Alten Reiches bis zum Ende der ptolemäischen Periode. […] weiter

Ungewöhnlicher römischer Gebäudekomplex in North Yorkshire gefunden

Ungewöhnliche römische Strukturen wurden auf dem Gelände einer neuen Wohnsiedlung in Scarborough, North Yorkshire, entdeckt. Man vermutete römische Überreste auf dem Gelände in Eastfield. Doch im Laufe der Ausgrabungen wurde deutlich, dass die römischen Funde weitaus bedeutender waren als erwartet. […] weiter

Area Sacra di Largo Argentina in Rom – Arbeiten zur Öffnung beginnen

Mitte Mai werden die Arbeiten beginnen, um die Area Sacra di Largo Argentina im Zentrum von Rom für die Öffentlichkeit zugänglich und besuchbar zu machen. Die archäologische Stätte, die wegen wichtiger Gebäude und sakraler Strukturen aus der republikanischen Zeit bekannt ist, wird zum ersten Mal regulär für Besucher zugänglich. […] weiter

Neue Ausgrabungen in Salamis

Die neuesten archäologischen Entdeckungen auf der Insel Salamis vor der Küste Attikas werfen ein neues Licht auf das Leben in der gleichnamigen antiken Stadt ab der klassischen Zeit. Das Ephorat für Unterwasserarchäologie und das Institut für Meeresarchäologie des griechischen Kulturministeriums präsentierten beeindruckende Funde der antiken Stadtmauer. Die jüngsten Ausgrabungen brachten einen großen Teil der Seemauern, die entlang des Hafens der antiken Stadt verlaufen, zu Tage, wo sich die griechische Flotte für die Schlacht von Salamis gegen die Perser im Jahr 480 v. Chr. versammelte. […] weiter

Abholzung war nicht die Ursache für den Kollaps von Cahokia

Was auch immer die Bewohner dazu veranlasste, Cahokia zu verlassen: Es lag nicht daran, dass sie zu viele Bäume fällten. Dies zeigen neue Forschungen der Washington University in St. Louis. Augsrabungen und Analysen von Sedimentkernen wurden durchgeführt, um eine hartnäckige Theorie über den Zusammenbruch von Cahokia zu testen, der präkolumbischen Indianerstadt im Südwesten von Illinois, die einst mehr als 15.000 Menschen beherbergte. Cahokia gilt als das Hauptzentrum der Mississippi-Kultur und war die größte präkolumbische Stadt nördlich von Mexiko. Sie befand sich unweit vom heutigen St. Louis. […] weiter