Integriertes Feuerlöschsystem in der archäologischen Stätte von Mykene

Das integrierte Feuerlöschsystem der archäologischen Stätte von Mykene wurde gestern von der Ministerin für Kultur und Sport, Lina Mendoni, und dem Regionalgouverneur der Peloponnes, Panagiotis Nikas, eingeweiht. Nachdem 2020 ein Brand ausgebrochen war, der die Denkmäler aber nicht beschädigte, nahm sich das griechische Ministerium für Kultur und Sport zum Ziel, archäologische Stätten stärker vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. […] weiter

Horvat Tefen in Galiläa wurde von den Hasmonäern gegründet und nicht von den Einwohnern Akkons

In früheren Studien schätzten Forscher, dass die Festung Horvat Tefen in der Nähe von Karmiel im 2. Jh. v. Chr. von den Einwohnern von Akkon erbaut und erst danach von den Hasmonäern erobert wurde. Eine neue Studie enthüllt, dass die Festung tatsächlich im ersten Viertel des 1. Jhs. v. Chr. von den Hasmonäern selbst als Grenzfestung vor der Stadt Akkon errichtet wurde.  […] weiter

Wovon antike Seefahrer und Schiffsreisende träumten

Nur zwei Tage nach seinem Geburtstag durfte Prof. Dr. Gregor Weber in Trier ein weiteres Geschenk in Empfang nehmen: eine Statuette und die Urkunde für den 23. Ausonius-Preisträger. Diese Auszeichnung wurde dem Althistoriker der Universität Augsburg für sein wissenschaftliches Lebenswerk und „für seine großartigen Leistungen an der Schnittstelle von Altertumswissenschaften und Digital Humanities“ zuteil. […] weiter

Auf den Spuren der verlorenen Stadt Natounia

Die Bergbefestigung von Rabana-Merquly im heutigen Irakisch-Kurdistan gehörte zu den großen regionalen Zentren des Partherreiches, das sich vor rund 2.000 Jahren über Teile des Irans und Mesopotamiens erstreckte. Ausgrabungen der Universität Heidelberg liefern wichtige Hinweise auf Siedlungsstrukturen und die Geschichte der Parther, über die – obwohl als Großmacht in die Geschichtsbücher eingegangen – nur erstaunlich lückenhaftes Wissen existiert. Möglicherweise handelt es sich bei Rabana-Merquly zudem um die verlorene Stadt Natounia. […] weiter

Tschechisches Grabungsteam entdeckt Grabstätte von Wahibre-mery-Neith in Abusir

Im Frühjahr 2022 entdeckte das Grabungsteam des tschechischen Instituts für Ägyptologie der Karls-Universität das Grab eines altägyptischen Würdenträgers namens Wahibre-mery-Neith. Das Grab in Abusir kann höchstwahrscheinlich auf die späte 26. oder frühe 27. Dynastie (frühes 5. Jh. v. Chr.) datiert werden. Der wichtigste Titel, den Wahibre-mery-Neith innehatte und der in seinem Grabschacht erwähnt wird, ist der des "Befehlshabers der ausländischen Söldner". […] weiter

Fünf neue Forschungsprojekte für das Akademienprogramm

Über Keilschrifttexte aus dem Irak, hinduistische Tempellegenden Südindiens, archäologische Quellen des Niedergermanischen Limes, die Entwicklung von Wissensnetzen in mittelalterlichen romanischen Volkssprachen bis hin zur digitalen Edition der Werke Jean Pauls erstrecken sich die Themen der neuen Langfristvorhaben, die nach dem Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz vom 5. Juli neu in das gemeinsame Forschungsprogramm der Wissenschaftsakademien aufgenommen werden können.  […] weiter

Vermeintlich gewöhnliche Bildhauerarbeit entpuppt sich als Meisterstück

Ein Forschungsprojekt unter Beteiligung der Bonner Ägyptologie offenbarte, dass eine bisher als gewöhnliche Bildhauerarbeit bekannte altägyptische Steintafel tatsächlich ein Meisterstück ist. Auf der Tafel sind 3 kleine Ohren eingearbeitet, die für das göttliche Erhören der persönlichen Bitten und Gebete eines nicht bekannten Bildhauers oder Stifters stehen. […] weiter

Einst geraubte Marmorskulpturen des Kaisers Septimius Severus und des Dionysos wurden wiederentdeckt

1985 fand in Santa Maria Capua Vetere (CE) im Antiquarium des Amphitheaters von Kampanien ein Raubüberfall statt, bei dem zahlreiche archäologische Funde entwendet wurden, die später unter anderen Umständen wiedergefunden wurden, mit Ausnahme einer Marmorskulptur, die die Gottheit Diana darstellt, und zweier Marmorköpfe, die den Kaiser Septimius Severus und die Gottheit Dionysos darstellen. Die beiden Marmorköpfe wurden bei Auktionen in Amerika wiederentdeckt und nun zurück nach Italien gebracht. […] weiter

Zyperns erster archäologischer Unterwasser-Park im antiken Hafen Amathus empfängt seine ersten Besucher

Eine der am besten erhaltenen antiken Hafenanlagen des östlichen Mittelmeers, der antike Hafen von Amathus, wird für die Öffentlichkeit wiedereröffnet und beherbergt den ersten archäologischen Unterwasser-Park auf Zypern. Das Aufgeben des Hafens in der Antike hat in Amathus zu einer Seltenheit geführt: Die Stätte ist in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten, ohne dass sie durch spätere Nutzungen verändert wurde, wie es bei anderen Hafenanlagen auf Zypern und im übrigen Mittelmeerraum der Fall ist. […] weiter

Beginn einer neuen archäologischen Kampagne in Pompeji – eine Zusammenarbeit zwischen der Scuola IMT Alti Studi Lucca und der Universität Pisa

Die neue archäologische Untersuchungskampagne des Projekts "PRAEDIA" hat begonnen, dank der Zusammenarbeit zwischen der Scuola IMT Alti Studi Lucca und der Universität Pisa, die sich seit dem letzten Jahr auf den Komplex der "Magischen Riten" konzentriert. Ursprünglich dachte man, dass diese Einrichtung einer Sibylle gehörte, die hier ihre Rituale abhielt. Neuere Studien gehen davon aus, dass das Gebäude von 62 bis 79 n. Chr. für die Feierlichkeiten des orientalischen Kultes des Gottes Sabazios genutzt wurde. […] weiter